Vodafone Kabel mit Tarifanpassungen – Drosselung bleibt Vertragsbestandteil

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Vodafone hat heute Änderungen für das hauseigene Kabel-Tarifportfolio verkündet. Bei den neuen Tarifen gibt es Licht und Schatten.

Zunächst einmal wird der kleinste Tarif schneller und das ohne Mehrkosten. Aus dem 25-Mbit-Tarif wird der „Internet & Phone Kabel 32“ mit 32 Mbit/s im Downstream und 2 Mbit/s im Upstream. Preislich bleibt alles bei den 19,99 Euro pro Monat in den ersten 24 Monaten. Den Tarif „Internet & Phone Kabel 100“ macht Vodafone 5 Euro günstiger. Der Kabeltarif ist ab dem 13. Monat dann für 34,99 Euro zu haben. In den ersten 12 Monaten der Vertragslaufzeit beträgt der Preis 19,99 Euro.

Auch wenn Vodafone im Dezember 2015 über die Pressestelle verlauten lies, dass man die Drosselung für Filesharing-Anwendungen gekippt hat und in der Praxis nicht anwenden würde, bleibt diese weiterhin fester Vertragsbestandteil. In den Fußnoten heißt es auch bei den neuen Tarifen dazu:

Ab einem Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB pro Tag behält sich Vodafone Kabel Deutschland vor, die Übertragungsgeschwindigkeit für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 Kbit/s zu begrenzen.

Für Internet & Phone 200 V behält sich Vodafone Kabel Deutschland zusätzlich vor, bei Überschreiten des monatlichen Datenvolumens von 1000 GB / Abrechnungsmonat die Anschlussbandbreite bis zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats auf bis zu 10 Mbit/s im Download und bis zu 1 Mbit/s im Upload zu reduzieren.

Auch hier gilt wieder: Egal, was die Pressestelle verspricht, rechtlich bindend ist nur das, was in den AGB steht.

Die klassischen Vodafone-DSL-Tarife werden weiterhin nicht gedrosselt. Ab Herbst will Vodafone über 7 Millionen Haushalte mit bis zu 400 Megabit pro Sekunde versorgen.

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