Bis zu 500 Mbit/s: Swisscom startet als erster europäischer Internetanbieter G.fast

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Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Swisscom startet als erster europäischer Internetanbieter mit bis zu 500 Mbit/s in den Markt. Realisiert wird dies über G.fast.

Nach einer längeren Pilotphase kommt seit September beim schweizweiten FTTS-Ausbau ausschliesslich G.fast-taugliche 16-Port Hardware zum Einsatz. Bei FTTS werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Für die restliche Strecke nutzt die Swisscom die bestehende Kupferkabel-Infrastruktur. 2017 soll die Integration des Übertragungsstandards auch in die 48-Port Hardware sowie in den Fibre to the Building (FTTB) Ausbau folgen.

Mit G.fast erreicht Swisscom Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s. Möglich wird dies durch die Nutzung eines höheren Frequenzspektrums auf Kupferkabeln.

Mittel- bis langfristig plant Swisscom das Breitband-Festnetz in allen Schweizer Gemeinden zu modernisieren. Bei der Breitbandabdeckung belegt die Schweiz gemäss dem aktuellen Akamai-Report Rang 1 in Europa bei der Abdeckung mit Hochbreitband (>10 Mbit/s).

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